Was ist Intervallfasten (IF)? Der 16:8-Guide
Intervallfasten (IF) ist ein Ernährungsansatz, der nicht regelt, was du isst, sondern wann du isst. Der Tag wird in ein Essensfenster und ein Fastenfenster aufgeteilt, sodass der Körper die Zeit außerhalb der Verdauung für Reparatur, Reinigung und Fettverbrennung nutzen kann.
Die beliebtesten IF-Protokolle
- 16:8 (empfohlen): 16 Stunden Fasten, 8 Stunden Essensfenster. Beispiel: Essen zwischen 12:30 und 20:00 Uhr.
- 18:6: 18 Stunden Fasten, 6 Stunden Essen. Schnellere Ergebnisse, etwas schwerer anzupassen.
- 5:2: 5 Tage normal essen, an 2 Tagen sehr kalorienarm (500 kcal). Eine alternative Methode.
Warum ist die Kombination aus IF + Keto so wirkungsvoll?
Keto bereitet den Körper bereits auf die Fettverbrennung vor, und IF vertieft die Ketose während des Fastens. Wenn du morgens schwarzen Kaffee trinkst und bis 12:30 wartest, verbrennt der Körper auch die über Nacht gespeicherten Ketone. Ergebnis: doppelte Fettverbrennung.
Was darfst du während der Fastenzeit zu dir nehmen?
- Wasser — unbegrenzt, du kannst Elektrolyte hinzufügen
- Schwarzer Kaffee — hält das Fasten aufrecht, unterdrückt den Hunger für 3–4 Stunden
- Ungesüßter Kräutertee — in Ordnung
- Kaffee mit Milch, Fruchtsaft, Kaugummi — bricht das Fasten ❌
Deine erste Woche mit IF
Kopfschmerzen und Hungergefühl in den ersten 2–3 Tagen sind normal. Ab Tag 4–5 gewöhnt sich der Körper daran, und 16 Stunden fühlen sich leicht an. Elektrolyt-Supplementierung (Natrium, Magnesium, Kalium) ist in dieser Zeit sehr wichtig.
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